Flugzeugabsturz 40 Prozent mehr Chance im Heck?
Passend zum Beginn der Urlaubszeit, hier ein kleiner Artikel aus http://www.20min.ch/news/
Doch bevor der Artikel gelesen wird, hier noch ein kleiner Hinweis:
Die Wahrscheinlichkeit eines Flugzeugabsturzes ist sehr klein,
Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen!.
In den letzten 40 Jahren gab es zwölf Flugzeugabstürze, bei denen nur eine Person überlebt hat. Diese Zahl hat CNN ermittelt, basierend auf statistischen Daten. Auffällig ist: fünf Überlebende waren Kinder und vier Crewmitglieder. Eine plausible Erklärung dafür gibt es nicht. Der Aviatikautor David Nolan verweist darauf, dass Mitglieder der Besatzung in der Regel im Cockpit oder bei den Notausgängen sitzen. Doch damit ist das Überleben nicht gesichert, betonte John Eakin, Chef der Firma Air Data Reserach, gegenüber CNN.
Für ihn gibt es zwei Faktoren, dank denen man einen Crash überleben kann: «Glück und die Art, wie das Flugzeug runterkommt.» Es gibt auch keinen Beweis, dass Kinder eine grössere Überlebenschance haben. Kleinkinder seien im Gegenteil stärker gefährdet als andere Passagiere, sagte der Sicherheitsexperte Ed Galea von der Universität Greenwich dem «Independent», weil sie häufig im Schoss ihrer Eltern sitzen: «Es gibt Beweise, dass der in vielen Flugzeugen verwendete Schlaufengurt mehr Verletzungen verursacht als verhindert.»
40 Prozent mehr Chance im Heck
David Nolan glaubt dennoch, dass es einen Faktor gibt, der die Überlebenschance erhöht: Nach der Auswertung von 20 Abstürzen in den USA kam er zum Schluss: «Passagiere in der Nähe des Hecks haben eine um 40 Prozent grössere Überlebenschance als jene in den vordersten Sitzreihen.» Nolan zitierte einen Mitarbeiter der nationalen Flugsicherheitsbehörde: «Flugzeuge prallen nicht rückwärts in einen Berg.»
Ein Flugzeug bewege sich immer vorwärts, deshalb findet laut Nolan selbst bei Notlandungen oder anderen Absturzarten der Aufprall meist vorne statt: «Aus diesem Grund werden Flugschreiber im Heck platziert.» Andere Experten verweisen darauf, dass man in grossen Flugzeugen wie der Boeing 747 oder dem Airbus A340 eher davonkommt als in kleinen. Für John Eakin ist der wohl wichtigste Punkt das Vorhandensein eines Fluchtwegs: «Je schneller man aus dem Flugzeug rauskommt, umso besser.»
Doch im «Ernstfall» ist dies alles nur Theorie, ein Patentrezept zum Überleben gibt es letztlich nicht. Selbst der Autor David Nolan insistiert auf seinen Flügen trotz seiner Statistik nicht darauf, einen Platz im Heck zu bekommen, wie er zu CNN sagte: «Ich wähle einen Sitz am Fenster, denn Flugzeuge sind unglaublich sicher. Die Wahrscheinlichkeit eines Absturzes ist dermassen klein, dass ich mir keine Sorgen mache.»
Quelle:
http://www.20min.ch/news/wissen/story/25176109
Doch bevor der Artikel gelesen wird, hier noch ein kleiner Hinweis:
Die Wahrscheinlichkeit eines Flugzeugabsturzes ist sehr klein,
Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen!.
In den letzten 40 Jahren gab es zwölf Flugzeugabstürze, bei denen nur eine Person überlebt hat. Diese Zahl hat CNN ermittelt, basierend auf statistischen Daten. Auffällig ist: fünf Überlebende waren Kinder und vier Crewmitglieder. Eine plausible Erklärung dafür gibt es nicht. Der Aviatikautor David Nolan verweist darauf, dass Mitglieder der Besatzung in der Regel im Cockpit oder bei den Notausgängen sitzen. Doch damit ist das Überleben nicht gesichert, betonte John Eakin, Chef der Firma Air Data Reserach, gegenüber CNN.
Für ihn gibt es zwei Faktoren, dank denen man einen Crash überleben kann: «Glück und die Art, wie das Flugzeug runterkommt.» Es gibt auch keinen Beweis, dass Kinder eine grössere Überlebenschance haben. Kleinkinder seien im Gegenteil stärker gefährdet als andere Passagiere, sagte der Sicherheitsexperte Ed Galea von der Universität Greenwich dem «Independent», weil sie häufig im Schoss ihrer Eltern sitzen: «Es gibt Beweise, dass der in vielen Flugzeugen verwendete Schlaufengurt mehr Verletzungen verursacht als verhindert.»
40 Prozent mehr Chance im Heck
David Nolan glaubt dennoch, dass es einen Faktor gibt, der die Überlebenschance erhöht: Nach der Auswertung von 20 Abstürzen in den USA kam er zum Schluss: «Passagiere in der Nähe des Hecks haben eine um 40 Prozent grössere Überlebenschance als jene in den vordersten Sitzreihen.» Nolan zitierte einen Mitarbeiter der nationalen Flugsicherheitsbehörde: «Flugzeuge prallen nicht rückwärts in einen Berg.»
Ein Flugzeug bewege sich immer vorwärts, deshalb findet laut Nolan selbst bei Notlandungen oder anderen Absturzarten der Aufprall meist vorne statt: «Aus diesem Grund werden Flugschreiber im Heck platziert.» Andere Experten verweisen darauf, dass man in grossen Flugzeugen wie der Boeing 747 oder dem Airbus A340 eher davonkommt als in kleinen. Für John Eakin ist der wohl wichtigste Punkt das Vorhandensein eines Fluchtwegs: «Je schneller man aus dem Flugzeug rauskommt, umso besser.»
Doch im «Ernstfall» ist dies alles nur Theorie, ein Patentrezept zum Überleben gibt es letztlich nicht. Selbst der Autor David Nolan insistiert auf seinen Flügen trotz seiner Statistik nicht darauf, einen Platz im Heck zu bekommen, wie er zu CNN sagte: «Ich wähle einen Sitz am Fenster, denn Flugzeuge sind unglaublich sicher. Die Wahrscheinlichkeit eines Absturzes ist dermassen klein, dass ich mir keine Sorgen mache.»
Quelle:
http://www.20min.ch/news/wissen/story/25176109
cubicwaterdrop - 21. Jul, 21:37
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