29
Okt
2009

Happy Birthday Internet

Heute vor 40 Jahren - so habe ich heute im Radio gehört - wurde zum ersten Mal zwischen zwei entfernten Großrechnern über ein Netz eine Nachricht geschickt. Das über paketorientierte ARPANET wurden die beiden Zeichen L und O übertragen.

Damit begann das Internet begann als Kommunikations-Netzwerk - so jedenfalls die sogenannte allgemeine Meinung.

Grafische Websites oder gar das berühmte "http://www. ließen noch einige Zeit auf sich warten.

Im Jahr 1990 Start der kommerzielle Nutzung des Internet.

Und heute? Ein Leben ohne Internet - fast, aber nur fast unvorstellbar:
  • kein google
  • kein Wikipedia
  • kein ...
Zum Glück ist heute heute und nicht gestern :-)


... und wann warst du das erste Mal im Internet?

26
Okt
2009

Vogel des Jahres 2010

Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern haben den Kormoran zum „Vogel des Jahres 2010“ gewählt. Die beiden Verbände wollen sich damit offensiv für den Schutz des Kormorans einsetzen, der nach seiner Rückkehr an deutsche Seen, Flüsse und Küsten wieder zu tausenden geschossen und vertrieben wird.




Quelle:

http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/vogeldesjahres/2010-kormoran/Informationen/index.html

24
Okt
2009

Konflikt oder neuer Weg?

PEN gegen Digitalisierung von Büchern bei Google
Der internationale Schriftstellerverband PEN hat die Regierungen aufgefordert, sich der massenhaften Digitalisierung von Büchern durch das Internet-Unternehmen Google zu widersetzen.

Das Vorgehen von Google erfolge ohne Einverständnis der Autoren und sei mit den weltweit anerkannten Grundsätzen im Urheberrecht nicht zu vereinbaren, beschloss der PEN bei seiner Jahrestagung im österreichischen Linz. Die Resolution war vom deutschen PEN eingebracht worden, wie die Abteilung mit Sitz in Darmstadt am Freitag bekanntgab. Das mehrtägige Treffen geht an diesem Wochenende zu Ende. [1]

Doch es zeichnet sich ein Alternativ-Weg ab:

Mit PaperC http://paperc.de ist seit kurzem eine neuartige Online-Plattform verfügbar, die die Literatursuche in Fachbüchern revolutionieren soll. "Wir sind der virtuelle Copyshop. Dadurch, dass wir es ermöglichen, ein gesamtes Buch von A bis Z komplett kostenfrei online lesen und durchsuchen zu können, ersparen wir unseren Nutzern den Gang in die Bibliothek", erklärt Martin Fröhlich, der gemeinsam mit seinem Kollegen Felix Hofmann das Start-up gegründet hat, im Gespräch mit pressetext. [2]
...
Geld verdienen seine Gründer erst, wenn die Nutzer einzelne Seiten herunterladen, ausdrucken oder als personalisiertes PDF mit eigenen Notizen und Zitaten innerhalb des Dokumentes abspeichern wollen. Dann fällt eine Gebühr von zehn Cent pro Seite an. [2]
...
Dass PaperC auch den Verlagen finanzielle Vorteile bringt, verdeutlichen die Plattformgründer anhand von Zahlen der Verwertungsgesellschaft Wort http://www.vgwort.de. "Studenten geben jährlich zwischen 40 und 60 Euro für Fachbücherkopien aus. Das ergibt in Deutschland insgesamt einen Markt von 100 Mio. Euro pro Jahr. Für eine einzelne Kopie, die im Schnitt zwischen 0,05 und 0,10 Euro kostet, erstattet die VG Wort nur cirka 0,01 Euro an die Verlage zurück. Bei PaperC erhalten die Verlage aber 4,2 Cent pro Kopie", rechnet Fröhlich vor. [2]

Wider erwarten scheinen Verlage angetan zu sein von der Idee, teure Fachbücher kostenlos bereitzustellen. Sie wissen, dass Studenten sich nicht mit dem Lesen der Titel begnügen werden. Sie wollen Zitate übernehmen, sich Notizen machen und Seiten ausdrucken. Das geschieht bisher zumeist über selbst gezogene Kopien von aus der Bibliothek ausgeliehenen Büchern. Mit PaperC eröffnet sich für Verlage eine Möglichkeit, das Arbeiten mit Fachliteratur zu monetarisieren. [3]

Aber wie genau funktioniert PaperC nun? Nutzer können rund 1500 deutsche- und englischsprachige Fachbücher von derzeit 17 Partnerverlagen kostenlos über einen Flashviewer lesen, vom Anfang bis zum Ende. Wer einzelne Seiten ausdrucken, mit Notizen versehen oder Texte kopieren möchte, muss pro Seite einmalig zwischen fünf und zehn Cent zahlen. [3]

Beim Vergleich von meinem Buchbestand mit dem von PaperC musste ich leider feststellen, dass ich nicht - noch nicht - zu der Zielgruppe gehöre


Quellen:

[1] http://www.zeit.de/newsticker/2009/10/24/iptc-bdt-20091023-604-22777512xml
[2] http://pressetext.at/news/091024011/paperc-wir-sind-der-virtuelle-copyshop/?source=rss_0.91
[3] http://netzwertig.com/2009/10/13/der-erste-eindruck-zaehlt-ein-paar-tipps-fuer-paperc/

3
Okt
2009

Verbitterung

Haben Sie auch schon mal einen oder mehrere der folgenden Sätze gedacht oder gesagt?
  • „Lange halte ich das nicht mehr aus.“
  • „Das regt mich schon die ganze Zeit auf.“
  • „Was soll sich da noch ändern?“
  • „Das geht doch schon ewig so.“
  • „Immer wird alles auf meinem Rücken ausgetragen.“
  • „Wenn ich doch nur ‚Nein’ sagen könnte!“
  • „Darunter leide ich schon die ganze Zeit wie ein Hund.“
  • „Das hat doch längst keinen Zweck mehr.“
[1]
Dann sind Sie vielleicht auf dem Weg zur Verbitterung oder wissenschaftlich ausgedrückt:
posttraumatische Verbitterungsstörung (PTED = Posttraumatic Embitterment Disorder)


Anders als bei der Belastungsstörung bildet sich die krankhafte Verbitterung meist infolge von weniger massiven Ereignissen, die jedoch Menschen in ihren zentralen Lebensbereichen betreffen. "Das kann eine Kündigung sein, die nach jahrelanger Tätigkeit am selben Arbeitsplatz erfolgt, die Trennung in einer Partnerschaft oder auch gebrochene Treue. Betroffene fühlen sich häufig ungerecht behandelt und sehen nur, dass es den anderen besser geht" [2]



So sind im Boxsport eine Anzahl von Kopftreffern oft weit riskanter als ein einziger, wenn auch wirksamer K.O.-Schlag. Denn diese Kopftreffer verursachen so genannte Mikrotraumen, die zu bleibenden Schäden führen können. Ein Mikrotrauma ist im psychologischen Sinn eine einseitige, sich ständig wiederholende Lernerfahrung. Bildlich gesprochen, erhalten wir in unserem Leben „Kopftreffer" am laufenden Band, sei es in der Erziehung, in der Partnerschaft oder im Beruf. Diese Mikrotraumen (oder positiv ausgedrückt: Mikroerfahrungen) sind für die psychische Entwicklung eines Menschen von großer Bedeutung: Sie formen schlicht und einfach seine Gewohnheiten. [4]
Derartige Mikrotraumen verursachen „empfindliche“ oder „schwache“ Stellen, die ein dauernder Herd für Auseinandersetzungen sein können. Sobald ein Partner diese Schwachstellen erkennt, egal, ob bewusst oder unbewusst, besteht die Gefahr, dass er sie zur Zielscheibe seiner Aggressionen macht. Jeder Konflikt, egal wie bedeutend oder nichtig der Anlass dafür ist, bedroht daher genau denjenigen Bereich einer Persönlichkeit, der durch die beschriebenen Mikrotraumen dafür besonders anfällig ist. [4]





Die Frage, ob und wie Religiosität dabei hilft Schicksalsschläge, Krankheiten oder Alltagswidrigkeiten besser zu bewältigen hat in den letzten Jahren Wissenschaftler und die interessierte Öffentlichkeit gleichermaßen beschäftigt. Während in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts eine eher skeptische bis kritische Sicht in Bezug auf Religiosität vorherrschte, ist diese seit ca. 20 Jahren abgelöst von einem uneingeschränkten Optimismus, dass „richtige“ Spiritualität hilfreich in allen Lebenslagen sein kann. [3]

Was kann trotzdem helfen? Das 5 Punkteprogramm gegen das "verschlossene Herz":

(entnommen aus [5])
  • Akzeptieren Sie, was geschehen ist
    Zum Leben gehören auch Niederlagen, Verluste und Schmerz. Wenn Sie der Meinung sind, das gewisse Ereignisse niemals hätten stattfinden dürfen, befinden Sie sich im Kampf mit der Realität. Das ist nicht nur erschöpfend und frustrierend, sondern auch völlig sinnlos.
  • Lassen Sie alle Gefühle zu
    Verbitterung ist nicht gelebtes Gefühl. Die Bestsellerautorin Melody Beatty schreibt: " Ich werde oft gefragt: Ist es wirklich wichtig, a l l e Gefühle zu empfinden? Ja, das ist es. Ob Zorn, Trauer, Angst, oder Frustration - jedes Gefühl, das auf unsere Lebensgeschiche eingewirkt hat muss bewusstgemacht und anerkannt werden. Denn jede unterdrückte Emotion schwächt und erzeugt ein inneres Ungleichgewicht, dass nicht nur zu Verbitterung sondern auch zu Krankheit führen kann. Geben Sie die Haltung auf, in der Sie nur erdulden, kontrollieren oder innerlich immer mehr verhärten. Fühlen Sie was auch immer es in Ihrem Fall zu fühlen gibt und lassen Sie dann Sie los!"
  • Sehen Sie den Sinn auch in leidvollen Situationen
    Vertrauen Sie darauf, dass j e d e Erfahrung Ihrer persönlichen Entwicklung dient und dass sie den Nutzen oft erst zu einem späteren Zeitpunkt erkennen werden. Es kann auch hilfreich sein, sich mit spirituellen Fragen auseinanderzusetzen: Welchen Sinn hat dieses Leben?, Wer bin ich wirklich, woher komme ich, wohin gehe ich? Ist es hilfreich, Gott in mein Leben einzubeziehen und was könnte das für mich bedeuten?
  • Lieben Sie sich selbst
    Verbitterung vergiftet Seele und Körper. Wer sich selbst liebt wird nicht auf Dauer in solch einem Zustand verharren wollen, weil er in höchstem Masse zerstörerisch ist. Wenn Sie über etwas sehr verbittert sind überlegen Sie zunächst:
    Was tut mir trotzdem gut?
  • Wie kann ich den Spassfaktor in meinem Leben erhöhen?
    Gibt es Menschen die mir in meinem Elend nicht nur beipflichten, sondern neue Perspektiven aufzeigen? Versuchen Sie auch die Bachblüte "Willow". Die Blütentherapeutin Mechthild Scheffer: " Willow hat einen besonderen Nutzen für Menschen, die sich ungerecht behandelt fühlen und mit dem Schicksal hadern. Sie sind enttauscht, beleidigt und verbittert. Diese Blüte hilft zu einer versöhnlichen Lebenseinstellung,"
Setzen Sie sich mit dem Thema "Verzeihen" auseinander


Vergeben bedeutet n i c h t, dass wir verletzendes Verhalten gegen uns entschuldigen. Es heisst nur, die negative Energie loszulassen, um die eigene Seele und den Körper vor Schaden zu bewahren. Der Arzt Dr. Gerald Jampolsky, der sich speziell mit Nichtvergebenkönnen und Krankheit beschäftigt hat, sagt: " Verzeihen bedeutet die Wunden nicht länger aufzukratzen, damit sie aufhören können zu bluten. Und: Nichtverzeihen ist das beste Rezept um zu leiden - seelisch und körperlich."
Vergessen Sie nicht: Verbitterung bringt sie nicht einen Schritt weiter. Was auch immer geschehen ist - öffnen Sie Ihr Herz erneut. Erst dann kann Liebe wieder fließen. Für andere, aber in erster Linie für Sie selbst. [5]



Quellen:

Der Blogbeitrag wurde aus folgenden Artikeln zusammengestellt:

[1] Auszüge entnommen aus http://rpp2009.org/Die-Traumatisierung/
[2] http://pressetext.at/news/091003004/unversoehnlichkeit-als-psychische-krankheit/?source=rss_0.91
[3] http://rpp2009.org/Religioeses-Coping-Resilienz/
[4] http://rpp2009.org/Die-Traumatisierung/
[5] http://www.standenat.at/artikel/verbitterung.htm


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19
Sep
2009

Verletzte Gefühle

Wie aus einem einfachen Dekorationsgegenstand eine internationale politische Krise werden kann, zeigt ein Artikel der Basler Zeitung mit dem Titel:

Genfer Buddha-Statue empört die Inder

Hier der Vorgang in Stichworten:
  • Eine Genfer Boutique hat eine mit Ballettschuhen dekorierte Buddha-Statue im Laden aufgestellt.
  • Indische Touristen entdeckten diese.
  • Die Familie aus Nordindien war sehr empört.
  • Nach der Heimkehr wanden sie sich an die sehr populären Zeitung «Times of India».
  • Die Zeitung brachte einen grossen Artikel über diese spezielle Genfer Statue und
  • Stellten fest, dass die Genfer Boutique Buddha beleidigt habe.
  • Der Bericht und die Empörung erreichte die Genfer Tourismus-Organisation
  • Die kritisierte Boutique entfernte die Buddha-Statue aus ihrem Laden.
  • Die um das Image von Genf besorgte Tourismus-Organisation verfasste umgehend einen Brief an die indische Zeitung «Times of India» und erläuterte, dass das Problem sei gelöst worden.
Ende der Geschicht? NEIN!
  • In der Zwischenzeit hatten TV- und Radiosender das Thema aufgegriffen und damit die Empörung über Genf und die Statue kanalisiert.
  • Folgerichtig - jetzt kommt die Politik: die indischen Regierung nahm sich der Genfer Buddha-Statuen-Empörung an.
  • Folge: Dies verursachte ernsthafte Verstimmungen zwischen der Schweiz und Indien.
  • Eigentlich war der Stein des Anstoßes doch nicht mehr vorhanden!
Was folgte?
"Jetzt mussten der Schweizer Botschafter in Indien und das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) in Aktion treten. Laut «Le Matin» gab es rege Kontakte auf diplomatischer Ebene. Während des ganzen Sommers gingen Vertreter des indischen Konsulats und des indischen Uno-Sitzes in Genf bei der Boutique vorbei, um zu sehen, ob die Buddha-Statue tatsächlich entfernt worden war. Es dauerte also mehrere Monate, bis die Verstimmungen zwischen der Schweiz und Indien ausgeräumt waren." [1]

Schlussbemerkung:
Ähnlichkeiten zu Ereignissen in der Vergangenheit oder Zukunft sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.


Quelle:

[1] http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/Genfer-BuddhaStatue-empoert-die-Inder/story/29646490

29
Aug
2009

Ich bin im WEB2.0, also bin ich ...

... ein
  • Narzisst und
  • Selbstdarsteller und
  • Aufmerksamkeitssuchender
wenn ich die Ergebnis einer Studie, die von Wissenschaftern der San Diego State University (SDSU) http://www.sdsu.edu unter mehr als 1.000 College-Studenten aus den gesamten USA durchgeführt wurde, auf mich beziehen würde.

Die Kernaussage lautet:

Social-Networking-Sites bringen bei ihren Mitgliedern vermehrt narzisstische Züge zum Vorschein.

Die Untersuchung ergab, dass 57 Prozent der 1.000 College-Studenten aus den gesamten USA Social-Networking-Sites wie Facebook, Twitter oder MySpace vorwiegend für Selbstvermarktung, Narzissmus und Aufmerksamkeitssuche verwenden.



Die Wissenschaftler wollen außerdem herausgefunden haben, dass die "Generation Y" der nach 1980 Geborenen generell mehr Wert auf Selbstvermarktung, Narzissmus, erhöhtes Selbstbewusstsein und Aufmerksamkeitssuche legt als vorherige Generationen.






Quellen:


Textauszüge entnommen aus: http://pressetext.at/news/090829003/web-20-hort-fuer-narzissten-und-selbstdarsteller/?source=rss_0.91

28
Aug
2009

SMS => 23-faches RISIKO

Kürzlich sind erstmals im realen Straßenverkehr die Gefahren der Handynutzung systematisch untersucht worden. Das erschreckende Ergebnis: Wer am Steuer SMS schreibt, erhöht das Risiko eines Unfalls um das 23-Fache. Und dennoch tut es jeder Fünfte.

Im Rahmen der Studie wurden vom Tech Transportation Institute im US-Bundesstaat Virginia Kabinen von Truck-Fahrern über 18 Monate hinweg mit Videokameras ausgestattet, die genau aufzeichneten, wie sich das Telefonieren und SMS-Schreiben auf das Fahrverhalten auswirkte. Erfasst wurde auch wie lange die Trucker auf das Handydisplay anstatt auf die Straße schauten. Vor jedem Unfall oder Beinahe-Unfall wendete sich der Fahrer für etwa fünf Sekunden dem Handy zu und missachtete so komplett das Verkehrsgeschehen.

Damit ist das Schreiben und Lesen von SMS die wahrscheinlich größte und gefährlichste Ablenkung im Auto überhaupt. Das Unfallrisiko steigt um das 23-Fache. "Verglichen mit anderen Ablenkungsursachen ist das SMS-Schreiben ein eigenes Universum an Gefahr", warnt Rich Hanowski, der die Studie leitete. Wenngleich Lkw länger bräuchten, um anzuhalten und schwerer zu manövrieren seien als Pkw, ließen sich die Ergebnisse durchaus auf alle Autofahrer übertragen, meinen die Forscher. So erhöht sich das Unfallrisiko eines Pkw-Fahrers durch das Wählen einer Nummer auf dem Mobiltelefon im Vergleich zu nicht abgelenkten Fahrern um den Faktor 2,8. Im Lkw ermittelte die Studie den Faktor 5,9.


Quelle:

http://www.welt.de/motor/article4336101/Handy-am-Steuer-das-wird-teuer.html

27
Aug
2009

SMS-Schreiben im Auto verhindern

Wenn es an Vernunft und Einsicht mangelt, dann muss Technik den fehlenden Verstand ersetzen.

Die Polizei im walisischen Gwent warnt Schüler mit einem blutigen Clip davor, während der Fahrt Kurznachrichten zu schreiben und zielt damit auf den Verstand und die Einsicht. Kanadische und amerikanische Firmen beschreiben den Technikweg.

  • Zu den Unternehmen, die derzeit an solchen Systemen arbeiten, zählt beispielsweise Safe Driving Systems http://www.safedrivingsystems.com (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/081213007/). Die Firma aus Utah entwickelt zurzeit ein System, das die Funktionen eines Mobilfunkgeräts übernehmen soll, sobald der Besitzer zu fahren beginnt. Anrufe und SMS-Nachrichten werden zwar empfangen, das Programm verhindert jedoch den Zugriff darauf. "Key2SafeDriving", so der Name des Systems, funktioniert mithilfe eines "Schlüssels", der ins Auto eingebaut wird und mithilfe von Bluetooth die erwähnten Handy-Funktionen außer Betrieb setzt. Das Produkt soll in Kürze für 100 Dollar erhältlich sein und vorerst nur auf Windows-Mobile-Handys funktionieren.


  • Ein weiteres Start-up, das auf diesem Gebiet forscht, ist Aegis Mobility http://www.aegismobility.com aus Vancouver. Das Produkt von Aegis greift auf das GPS des Mobiltelefons zu und weiß so, ob sich der Besitzer mit dem Auto weiterbewegt. Ankommende und ausgehende Nachrichten sowie Anrufe werden von "DriveAssist" geblockt, wie auch bei "Key2SafeDriving" sind Notrufe jedoch möglich. Timothy Smith, CEO von Aegis, erwartet, dass sein Produkt nächstes Jahr zu einem monatlichen Preis von sechs bis zwölf Dollar erhältlich sein wird.




  • Einen anderen Ansatz verfolgt Mobivox http://www.mobivox.com aus Kanada. Diese Software ermöglicht es, Textnachrichten auf sein Handy zu sprechen. Der Kostenpunkt hierbei beläuft sich auf 29 Cent pro Nachricht. Auch Vlingo http://www.vlingo.com bietet ein ähnliches Spracherkennungsservice für iPhone und BlackBerry an. Beim Apple-Smartphone tun sich jedoch im Hinblick auf SMS-Blocker Probleme auf, da es Beschränkungen seiner Grundfunktionen nicht erlaubt.




  • Nicht nur auf Technologieseite wird versucht, das SMS-Schreiben im Auto zu bekämpfen. Auch die Politik sieht sich zunehmend gezwungen, zu Maßnahmen zu greifen, um der negativen Entwicklung Herr zu werden. 17 US-Bundesstaaten haben das Verfassen von E-Mails oder SMS während der Fahrt per Gesetz mittlerweile schon verboten. Die Strafen für ein solches Vergehen sind saftig. In Utah muss man dafür etwa bis zu 750 Dollar berappen.
[1]


Quelle

[1] http://pressetext.at/news/090827037/anwendungen-verhindern-sms-schreiben-im-auto/?source=rss_0.91

18
Aug
2009

Horror-Video

In dem Beitrag http://cubicwaterdrop.twoday.net/stories/5883818/ vom 17.08.2009 wurde ein Video eingebunden, das drastische Folgen von SMS-Eingaben im Handy am Steuer zeigt.

Hier noch ergänzende Infos:

Auf den Video-Beitrag bin ich durch folgenden Beitrag gestoßen

Akt. 17.08.09; 16:01 Pub. 17.08.09; 13:49
Sicherheit
Horror-Video: So gefährlich sind SMS am Steuer
Die Polizei im walisischen Gwent warnt Schüler mit einem blutigen Clip davor, während der Fahrt Kurznachrichten zu schreiben.



Wie die BBC berichtet, wurde das Video von Peter Watkins-Hughes gedreht und auch offiziell bei YouTube hochgeladen. Die Polizei hofft, mit dem Aufklärungsfilm die Zahl der Unfälle zu reduzieren, welche durch Simsen am Steuer ausgelöst werden. Dem Bericht zufolge verlängert sich die Reaktionszeit eines 17 bis 24-jährigen Fahrers um bis zu 35 Prozent, während er eine Textnachricht ins Handy tippt oder eine liest.

Der Clip dürfte auf fruchtbaren Boden fallen, denn immer wieder machen Verkehrsunfälle Schlagzeilen, deren Verursacher durch SMS abgelenkt waren. So berichtete 20 Minuten Online beispielsweise unlängst über einen US-Busfahrer, welcher aus diesem Grund die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte.
[1]

Noch etwas für Statistiker:

Eine Studie, veröffentlicht in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift "Britisch Medical Journal" ergab verblüffende Erkenntnisse:

* Unfallrisiko, von Menschen, die bis zu zehn Minuten vor dem Unfall telefoniert haben - 4,1 mal höher (emotionale Nachwirkung)
* Unfallrisiko, wenn das Handy direkt an das Ohr gehalten wird - 4,9 mal höher
* Unfallrisiko, wenn eine Freisprechanlage benutzt wurde - 3,8 mal höher
[2]




Quellen

[1] http://www.20min.ch/digital/handy/story/Horror-Video--So-gefaehrlich-sind-SMS-am-Steuer-19480983
[2] http://www.saarland.de/22435.htm
Video: http://www.youtube.com/watch?v=MNZJSA7SYdY&feature=player_embedded

17
Aug
2009

Handy am Steuer - klar doch!?

Für alle begeisterten Handynutzer am Steuer empfehle ich dieses kurzes Video:

13
Aug
2009

Dreiecksgeschäft und Abschied?

"Dieburg. Mediencampus wird neu geordnet


In einem Dreiecksgeschäft zwischen dem Land Hessen, Telekom und Stadt Dieburg soll der Mediencampus Dieburg neu geordnet werden. Das Land erhält Gebäude und Flächen für einen Euro, auf dem die Hochschule Darmstadt inzwischen gut 1500 Studenten unterrichtet. Flankierend schafft die Stadt Dieburg Baurecht für das übrige Gelände. Dort kann die Telekom Flächen vermarkten. Es entsteht also in guter Lage ein neues attraktives Wohngebiet. Binnen zwei Jahren muss dieser Plan umgesetzt sein, sonst verfällt für alle die Vertragsbindung. In einer ersten Zwischenmeldung heißt es nun gegenüber dem ECHO: Alles verläuft bestens und nach Plan."
[1]

Mit diesen kurzen Worten wird im Darmstädter Echo im Lokalteil Darmstadt-Dieburg der nächste Schritt beschreiben, der nun den Wohnheimen der IngAk, Fachhochschule der Deutschen Bundespost in Dieburg bevorsteht.

Abschied wird genommen, von einer hoffungsvollen Tradition, vielen Erinnerungen und der Chance für eine kleine Stadt eine richtige Studentenstadt zu werden.

Es gibt zwar den Mediencampus der HA-Darmstadt, doch "die heutigen Jugend" hat andere Schwerpunkte und Ziele als die nunmehr "alten Herren" in der ach so schönen Studentenzeit hatten.

"Es geht eine Träne auf Reisen ..."

Bye-bye IngAk, bye-bye Wohnheime, bye-bye auch du schöne Jugenzeit

... und wer hier lacht, lacht von Herzen, den vorbei ist vorbei und

"Wer lachen kann, dort wo er hätte heulen können, bekommt wieder Lust zum Leben."
(Zitat von Werner Finck)

Quelle:

[1] http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=776788

26
Jul
2009

Es gibt keine Gemsen mehr!

Ab 01.08.09 gibt es in der Schweiz keine Gemsen mehr. Nachdem die Gemse bereits schon in Deutschland und Österreich nicht mehr gibt, ist jetzt die Schweiz dran.
  • Doch wo bleibt der Protest der Naturschützer?
  • Wo bleibt der Aufruf zur Rettung der Gemsen
  • Wo ist der Skandal?

Die Tatsachen:

Die deutsche Rechtschreibung ist ab 1. August an allen Schweizer Schulen - nach einer zusätzliche dreijährige Übergangsfrist - "notenwirksam".



Der Trost:

Auch wenn es keine Gemsen mehr gibt, so bleibt die Hoffnung, das wir noch "Gämsen söhen kännen". :-)

21
Jul
2009

Flugzeugabsturz 40 Prozent mehr Chance im Heck?

Passend zum Beginn der Urlaubszeit, hier ein kleiner Artikel aus http://www.20min.ch/news/

Doch bevor der Artikel gelesen wird, hier noch ein kleiner Hinweis:

Die Wahrscheinlichkeit eines Flugzeugabsturzes ist sehr klein,
Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen!.


In den letzten 40 Jahren gab es zwölf Flugzeugabstürze, bei denen nur eine Person überlebt hat. Diese Zahl hat CNN ermittelt, basierend auf statistischen Daten. Auffällig ist: fünf Überlebende waren Kinder und vier Crewmitglieder. Eine plausible Erklärung dafür gibt es nicht. Der Aviatikautor David Nolan verweist darauf, dass Mitglieder der Besatzung in der Regel im Cockpit oder bei den Notausgängen sitzen. Doch damit ist das Überleben nicht gesichert, betonte John Eakin, Chef der Firma Air Data Reserach, gegenüber CNN.


Für ihn gibt es zwei Faktoren, dank denen man einen Crash überleben kann: «Glück und die Art, wie das Flugzeug runterkommt.» Es gibt auch keinen Beweis, dass Kinder eine grössere Überlebenschance haben. Kleinkinder seien im Gegenteil stärker gefährdet als andere Passagiere, sagte der Sicherheitsexperte Ed Galea von der Universität Greenwich dem «Independent», weil sie häufig im Schoss ihrer Eltern sitzen: «Es gibt Beweise, dass der in vielen Flugzeugen verwendete Schlaufengurt mehr Verletzungen verursacht als verhindert.»

40 Prozent mehr Chance im Heck


David Nolan glaubt dennoch, dass es einen Faktor gibt, der die Überlebenschance erhöht: Nach der Auswertung von 20 Abstürzen in den USA kam er zum Schluss: «Passagiere in der Nähe des Hecks haben eine um 40 Prozent grössere Überlebenschance als jene in den vordersten Sitzreihen.» Nolan zitierte einen Mitarbeiter der nationalen Flugsicherheitsbehörde: «Flugzeuge prallen nicht rückwärts in einen Berg.»


Ein Flugzeug bewege sich immer vorwärts, deshalb findet laut Nolan selbst bei Notlandungen oder anderen Absturzarten der Aufprall meist vorne statt: «Aus diesem Grund werden Flugschreiber im Heck platziert.» Andere Experten verweisen darauf, dass man in grossen Flugzeugen wie der Boeing 747 oder dem Airbus A340 eher davonkommt als in kleinen. Für John Eakin ist der wohl wichtigste Punkt das Vorhandensein eines Fluchtwegs: «Je schneller man aus dem Flugzeug rauskommt, umso besser.»


Doch im «Ernstfall» ist dies alles nur Theorie, ein Patentrezept zum Überleben gibt es letztlich nicht. Selbst der Autor David Nolan insistiert auf seinen Flügen trotz seiner Statistik nicht darauf, einen Platz im Heck zu bekommen, wie er zu CNN sagte: «Ich wähle einen Sitz am Fenster, denn Flugzeuge sind unglaublich sicher. Die Wahrscheinlichkeit eines Absturzes ist dermassen klein, dass ich mir keine Sorgen mache.»



Quelle:
http://www.20min.ch/news/wissen/story/25176109

18
Jul
2009

Smile-Scanner misst Freundlichkeit

Haben Sie
  • sich auch schon über unfreundliche Service-Kräfte geärgert?
  • manchmal das Gefühl, so richtig echt ist das Lächeln nicht?
  • sich schon mal gewünscht, die Freundlichkeit messen zu können?
Sie können aufatmen, Smile-Scanner misst Freundlichkeit und erhöht damit die Kundenzufriedenheit!


Und wo gibt es dieses Gerät im Einsatz?

Natürlich in Japan!


"Tokio (pte/10.07.2009/14:31) - Eisenbahn-Bedienstete in Japan werden es in Zukunft schwer haben, wenn sie schlecht gelaunt sind. Mehr als 500 Mitarbeiter der Keihin Electric Express Railway sind dazu verpflichtet, täglich vor Arbeitsantritt Scans von ihrem Gesicht anzufertigen und darin ihre gute Laune zu präsentieren. Damit soll die Freundlichkeit sichergestellt werden. Überprüft wird das Lächeln von einer eigenen "Smile Police", berichtet die japanische Zeitung Mainichi Daily News.

Der Smile Scan wurde vom japanischen Sensorentwickler Omron http://www.omron.com hergestellt. Gemessen werden anhand einer Gesichtsanalyse bestimmte Gesichtsmerkmale wie etwa Gesichtscharakteristik von den Lippenkurven über Augenbewegungen bis hin zu den Lachfalten. Nach dem Scannen beurteilt der Scanner den "Freundlichkeitsgrad" auf einer 100-teiligen Skala, die das gesamte "Lachpotenzial" des Betreffenden abgespeichert hat. Jene, die unter einem gewissen Wert sind, werden vom Computer zu einem freundlicheren Gesicht aufgefordert. Urteile wie "Sie sehen immer noch zu ernst aus" oder "Heben sie ihre Mundwinkel an" deuten darauf hin, dass es immer noch ein wenig freundlicher gehen kann."
[1]



Quelle:
[1] http://pressetext.de/news/090710022/japanische-bahnbedienstete-muessen-immer-froehlich-sein/?source=rss_0.91
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cubic waterdrop

Mach es passend

Meine Motivation

"Das Runde muss ins Eckige"

oder genauer

"der Wassertropfen für das Aquarium muss rechteckig gefeilt werden, damit er hinein passt."

Diese beiden Weisheiten die die Welt nicht verändern werden, sind der Schlüssel zur Motivation dieses privaten Blogs.

Es werden hier Antworten gesucht und gefunden, die die Welt bisher nicht brauchte => und zukünftig nicht brauchen wird.

"Wer lachen kann, dort wo er hätte heulen können, bekommt wieder Lust zum Leben."

(Zitat von Werner Finck) ausgesucht von

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